Begriffe zum Aikido

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    Begriff Definition
    Bokken

    Holzschwert

    Dojo

    Trainingsort

    Domo Arigato Gosaimashita

    "Vielen Dank" - zum Abschluss des Trainings oder einer Trainingseinheit

    Gi

    weißer Übungsanzug (Judoanzug)

    Hakama

    japanischer Hosenrock

    Irimi

    Schritt nach vorn

    Japanische Zahlen

    Japanische Zahlen

    ichi eins
    ni zwei
    san drei
    shi vier
    go fünf
    roku sechs
    shichi sieben
    hatschi acht
    kyu neun
    jyu zehn
    Jo

    Stock

    Jo dori

    Techniken gegen Angriff mit Stock

    Kaeshi waza

    Kontertechniken

    Kakari geiko

    "Kakari geiko" ist eine Übungsmethode im Aikido, die dazu dient, die Reaktionsfähigkeit und die Techniken der Praktizierenden zu verbessern. Der Begriff "kakari geiko" stammt aus dem Japanischen und bedeutet sinngemäß "Angriffsübung" oder "Angriffstraining". Bei dieser Übungsmethode agiert ein Partner als Angreifer und führt kontinuierlich Angriffe aus, während der andere Partner die Techniken des Aikido zur Verteidigung anwendet.

    Typischerweise wird Kakari geiko in einem schnellen Tempo durchgeführt, wobei der Angreifer schnell aufeinanderfolgende Angriffe ausführt, ohne lange Pausen dazwischen zu lassen. Der Verteidiger muss seine Techniken effektiv einsetzen, um die Angriffe abzuwehren und die Kontrolle über die Situation zu behalten.

    Kakari geiko ermöglicht es den Praktizierenden, ihre Fähigkeit zur schnellen Reaktion und Anpassung zu verbessern, da sie sich ständig neuen Angriffen stellen müssen. Es hilft auch dabei, die Koordination, das Timing und die Effizienz der Bewegungen zu schulen. Kakari geiko kann in verschiedenen Formen und Schwierigkeitsgraden durchgeführt werden, je nach dem Trainingsstand der Teilnehmer und den Zielen des Trainings.

    Kata dori

    Greifen einer Schulter

    Katate dori

    Greifen eines Handgelenks

    Katate dori Gyaku hamni

    Greifen eines Handgelenks - auf einer Seite - rechts/links - links/rechts

    Katate Ryote dori (Morote dori)

    Greifen des Unterarms mit beiden Händen

    Kihon waza

    Im Aikido bezieht sich der Begriff "Kihon" auf die grundlegenden Techniken, Bewegungen und Prinzipien, die die Basis für fortgeschrittenere Aikido-Techniken bilden. Kihon-Techniken im Aikido sind oft grundlegende Bewegungen, die in verschiedenen Situationen angewendet werden können und die grundlegenden Prinzipien des Aikido widerspiegeln. Hier sind einige Beispiele für Kihon-Techniken im Aikido:

    1. Tai Sabaki (Körperbewegungen): Das Erlernen von grundlegenden Körperbewegungen ist entscheidend für das Aikido. Dazu gehören Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen, Seitwärtsbewegungen und Drehungen, die es dem Praktizierenden ermöglichen, Angriffen auszuweichen und sich in eine vorteilhafte Position zu bringen.

    2. Ukemi (Falltechniken): Das Beherrschen von Falltechniken ist ein wesentlicher Bestandteil des Aikido-Trainings. Praktizierende lernen, wie man sich sicher und effektiv auf den Boden rollt oder fällt, um Verletzungen bei Würfen oder Techniken zu vermeiden.

    3. Tsuki (Stoßtechniken): Das Üben von Grundtechniken zum Abwehren von Stößen ist ein wichtiger Bestandteil des Kihon-Trainings. Dazu gehören Techniken wie Tenkan (Drehung), Irimi (Eindringen) und Kaiten (Rollen), um den Stoß des Angreifers zu neutralisieren und die Kontrolle zu übernehmen.

    4. Uke Waza (Abwehrtechniken): Das Lernen von grundlegenden Abwehrtechniken, um Angriffe des Gegners abzulenken, umzuleiten oder zu kontrollieren, ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Kihon-Trainings im Aikido. Dies beinhaltet Techniken wie Ikkyo, Nikyo, Sankyo und Yonkyo, die verschiedene Arten von Griffen und Angriffen behandeln.

    5. Kokyu Ho (Atemübungen): Atemübungen sind ebenfalls Teil des Kihon-Trainings im Aikido. Durch das Erlernen von spezifischen Atemtechniken können Praktizierende ihre Körperbeherrschung, Entspannung und Zentrierung verbessern, was ihnen hilft, ihre Techniken effektiver auszuführen.

    Kihon-Techniken bilden die Grundlage für fortgeschrittene Aikido-Techniken und sind entscheidend für die Entwicklung solider Fähigkeiten und Prinzipien im Aikido. Sie werden oft in den Anfangsstufen des Trainings betont und bilden auch weiterhin einen wichtigen Bestandteil des fortgeschrittenen Trainings.

    Kokyu

    Kokyū: die Atmung in japanischen Kampfsportarten

    Masakatsu agatsu

    Übersetzt bedeutet es "wahrer Sieg ist der Sieg über sich selbst". Dieses Konzept betont die Idee, dass der größte Sieg, den man erreichen kann, nicht über andere, sondern über die eigenen Schwächen, Ängste und Begrenzungen geht. Es verkörpert das Prinzip der Selbstverbesserung und des persönlichen Wachstums.

    Um den Sieg über sich selbst zu erreichen, gibt es einige hilfreiche Ansätze und Praktiken:

    Selbstreflexion beinhaltet das bewusste Nachdenken über sich selbst, seine Gedanken, Gefühle, Handlungen, Stärken und Schwächen, Ängste und Ziele. Es beinhaltet eine ehrliche und kritische Betrachtung der eigenen Verhaltensmuster und der eigenen Einstellungen.

    Erkennen von Stärken und Schwächen: Identifiziere Deine Stärken und Schwächen möglichst objektiv. Und überlege, wie die Stärken weiterentwickelt, die Schwächen reduziert werden können.

    Achtsamkeit/Bewusstsein für Emotionen: Achte auf Deine Emotionen und deren Auslöser. Verstehe, wie Deine Emotionen Dein Verhalten beeinflussen und wie Du besser damit umgehen kannst.

    Disziplin und Ausdauer: Entwickle eine Disziplin, um kontinuierlich an dir selbst zu arbeiten, und bleibe trotz Rückschlägen beharrlich.

    Unterstützung suchen: Suche Rat und Unterstützung von Mentoren, oder Freunden, die Dir helfen können, auf Deinem Weg des persönlichen Wachstums voranzukommen.

    Das Dojo ist ein hervorragender Ort, um an diesen Themen - an sich selbst - zu arbeiten und diese Ansätze ann hoffentlich in das tägliche Leben zu integrieren.

    Obi

    Gürtel

    Omote

    Techniken vor dem Partner (innerer oder direkter Eingang)

    Onegae schimas

    "Ich bitte darum" - Begrüßung im Dojo zu Beginn des Trainings oder einer Trainingseinheit

    Randori

    "Randori" ist eine Übung im Aikido, die dazu dient, die Fähigkeiten der Praktizierenden in einem dynamischen, ungeplanten Kampfszenario zu verbessern. Es ist eine Form des freien Kampfes, bei dem ein oder mehrere Angreifer auf den Verteidiger zugehen und versuchen, ihn mit verschiedenen Angriffen zu überwältigen. Der Verteidiger muss die Angriffe geschickt abwehren, indem er die Prinzipien des Aikido wie Ausweichen, Drehen, Blockieren und Umleiten von Energie anwendet, um die Kontrolle über die Situation zu behalten und mögliche Gegenangriffe auszuführen.

    Randori ermöglicht es den Praktizierenden, ihre Reaktionsfähigkeiten zu schärfen, ihre Techniken unter Druck zu testen und ihre Fähigkeit zur Anpassung an verschiedene Situationen zu entwickeln. Es fördert auch das Verständnis für Timing, Distanz und den Einsatz von Ki (Energie) im Kampf.

    Je nach Lehrmethode und Trainingsziel kann Randori verschiedene Formen annehmen, von strukturierten Übungen mit vordefinierten Rollen bis hin zu völlig improvisierten Kampfszenarien. Es ist eine wichtige Komponente des Aikido-Trainings und hilft den Schülern dabei, ihre Fertigkeiten in einer realistischeren Umgebung zu entwickeln.

    Randori, Kakari Geiko und Taninzutori

    Die Techniken im Aikido - Randori, Kakari Geiko und Taninzutori - haben alle unterschiedliche Schwerpunkte und Ziele, obwohl sie alle dazu dienen, die Fähigkeiten der Praktizierenden zu verbessern und sie auf verschiedene Arten mit dynamischen Kampfsituationen vertraut zu machen. Hier sind die Hauptunterschiede zwischen den drei Techniken:

    1. Randori:

      • Randori ist eine Form des freien Kampfes, bei dem ein oder mehrere Angreifer auf den Verteidiger zugehen und versuchen, ihn mit verschiedenen Angriffen zu überwältigen.
      • Der Verteidiger muss die Angriffe geschickt abwehren, indem er die Prinzipien des Aikido anwendet, um die Kontrolle über die Situation zu behalten und mögliche Gegenangriffe auszuführen.
      • Randori fördert die Fähigkeit des Verteidigers, unter Druck zu arbeiten, Reaktionsfähigkeit zu entwickeln und sich an unvorhersehbare Situationen anzupassen.
    2. Kakari Geiko:

      • Kakari geiko ist eine Übungsmethode, bei der ein Partner als Angreifer agiert und kontinuierlich Angriffe ausführt, während der andere Partner die Techniken des Aikido zur Verteidigung anwendet.
      • Diese Übung wird oft in einem schnellen Tempo durchgeführt, um die Reaktionsfähigkeit, Koordination und Effizienz der Bewegungen zu verbessern.
      • Im Gegensatz zu Randori ist Kakari Geiko weniger darauf ausgerichtet, eine realistische Kampfsituation nachzubilden, sondern konzentriert sich mehr auf die Verbesserung der Techniken und der Fähigkeiten des Verteidigers.
    3. Taninzutori:

      • Taninzutori bezieht sich auf das Festhalten oder Kontrollieren eines oder mehrerer Angreifer durch einen einzelnen Verteidiger.
      • Der Verteidiger muss Techniken des Aikido anwenden, um die Angriffe von mehreren Angreifern zu bewältigen und sie zu kontrollieren oder zu neutralisieren.
      • Im Vergleich zu Randori und Kakari Geiko erfordert Taninzutori oft ein höheres Maß an Koordination und strategischem Denken, da der Verteidiger mehrere Angreifer gleichzeitig bewältigen muss.

    Insgesamt haben Randori, Kakari Geiko und Taninzutori unterschiedliche Schwerpunkte und Ziele, aber sie alle dienen dazu, die Fähigkeiten der Praktizierenden im Aikido zu verbessern und sie auf verschiedene Arten von Kampfsituationen vorzubereiten.

    Rei

    höfliche Begrüßung, Verbeugung

    Ryote dori

    Greifen beider Handgelenke

    Sensei

    Lehrer

    Suwari waza

    Techniken im Knien

    Tachi Dori

    Techniken gegen Angriff mit Schwert

    Tai Sabaki

    Grundschritt im Aikido; Kombination aus Irmi und Tenkan

    Taninzutori

    "Taninzutori" ist eine Technik oder Übung im Aikido, die sich auf das Festhalten oder Kontrollieren eines oder mehrerer Angreifer durch einen einzelnen Verteidiger bezieht. Der Begriff "taninzutori" stammt aus dem Japanischen und bedeutet wörtlich "das Festhalten von mehreren Personen".

    In Taninzutori-Situationen versucht der Verteidiger, die Angriffe von mehreren Angreifern zu bewältigen, indem er Techniken des Aikido anwendet, um sie zu kontrollieren oder zu neutralisieren. Dies kann durch das Ausnutzen von Hebeln, Drehungen, Ausweichbewegungen und anderen Aikido-Techniken geschehen.

    Das Training in Taninzutori ermöglicht es den Praktizierenden, ihre Fähigkeiten in der Bewältigung von Angriffen aus verschiedenen Richtungen und von mehreren Gegnern gleichzeitig zu verbessern. Es fördert auch die Entwicklung von Timing, Koordination und Strategie, da der Verteidiger schnell entscheiden muss, wie er auf die Angriffe reagiert und die Kontrolle über die Situation behält.

    Taninzutori ist eine fortgeschrittene Übung im Aikido und erfordert ein solides Verständnis der Grundlagen sowie eine gute Körperbeherrschung und Reaktionsfähigkeit. Es wird oft in fortgeschrittenen Aikido-Kursen und Seminaren gelehrt, um die Fähigkeiten der Praktizierenden weiter zu entwickeln.

    Tanto

    Messer

    Tatami

    Matte

    Tenkan

    Drehung 180 Grad

    Tori (Nage)

    Verteidiger

    Uke

    Angreifer

    Ukemi (Fallschule)

    Fallschule im Aikido: Ukemi

    Ukemi ist die Praxis der Überwindung der Angst vor dem Fallen und erlaubt uns, die Erfahrung zu machen, dynamisch zentriert zu sein, obwohl wir physisch das Gleichgewicht verloren haben.

    Es ist eine wesentliche Fähigkeit im Aikido als eine Praxis, die uns lehrt, dass wir dazu neigen, uns unbewusst zu versteifen, wenn wir unser Gleichgewicht verlieren. Dies erscheint zunächst völlig natürlich, doch gerade in den Momenten, in denen wir mit einer Kraft konfrontiert sind, die unser Gleichgewicht bedroht, verhindert die Starre die Fähigkeit, angemessen zu reagieren.

    Es ist dieses erlernte und tief verwurzelte Muster des Widerstands, das wir im Aikido konfrontieren und überwinden müssen.

    Es ist dasselbe, wie wenn wir lernen, auf einer Welle zu surfen. Die Welle erscheint uns als eine überwältigende Bedrohung. Steifheit und Widerstand sorgen für einen starken Aufprall auf dem Wasser. Bei der Arbeit "mit" der Welle "verlieren" wir unser Gleichgewicht, aber wenn wir es schaffen, uns zu zentrieren, können wir sie "reiten", ohne uns ihr zu widersetzen. Es ist ihre Kraft, die uns ans Ufer trägt.

    Im Aikido ist es dasselbe: wir "empfangen" und "fließen" sowohl mit den Angriffen (als tori) als auch mit den Techniken (als uke) unseres Partners und trainieren dabei die Fähigkeit, zentriert und ohne Widerstand zu bleiben. Widerstand auf allen Ebenen verliert mit der Praxis des Aikido an Kraft.

    Die konkrete Bedeutung des japanischen Begriffs "ukemi" ist nicht das Fallen, sondern vielmehr das "Empfangen der Energie mit dem Körper". Das bedeutet, dass wir uns beim Fallen nicht gegen den Verlust des Gleichgewichts wehren, sondern mit der Veränderung unserer Beziehung zum Boden oder zu unserem Partner fließen und uns anpassen, um uns effektiv zu schützen.

     

    Auszug aus „The Ukemi in Aikido“ von Kenji Shimizu, 8. Dan

    „Sie sollten sich Ukemi als das Geheimnis des Aikido vorstellen. ... Ukemi bedeutet, den Atem Ihres Partners zu lesen, und wenn man nicht auf den Tori (die Person, die wirft) reagiert, kann man nicht von echtem Ukemi sprechen. Ukemi zu meistern bedeutet, die Zeichen Ihrer Umgebung wahrzunehmen …

    Es ist wichtig, dass Sie immer mit dem Tori (der Person, die die Technik ausführt) korrespondieren können, mit dem Sie konfrontiert sind. Dies ist jedoch sehr schwierig.
    Obwohl es schwierig ist, ein natürliches Ukemi zu erlernen, ein Ukemi ohne Kraft, haben Sie in Ihrer Technik große Fortschritte gemacht, wenn Ihr Körper ein wenig mehr davon versteht, weil Sie gelernt haben, die Atemkraft der ausführenden Person in Ihrer eigenen Technik zu nutzen. …
    Es ist wichtig, natürlich starke Techniken zu erleben. Wenn Sie Ukemi nicht weich und flexibel ausführen können, ist es höchstwahrscheinlich, dass Sie eine Technik nicht weich und flexibel ausführen können. Das natürliche Ukemi im Aikido hilft einem auch, das Leben zu verstehen.“

    Aus „Interview mit Aikido Shihan Kenji Shimizu – Teil 2“ Aikido Sangenkai, November 2016

    Ura

    Techniken hinter dem Partner (äußerer Eingang)

    Ushiro Ryo Kata Dori

    Greifen beider Schultern von hinten

    Ushiro waza

    Techniken bei Angriff von hinten

    Das sagen unsere Mitglieder

    Aikido Kinder 02

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    ... schlußendlich sind wir eine Gemeinschaft von Menschen (Kids bis Senioren; im Alter von 7 - 88 Jahren), die miteinander trainieren, sich gegenseitig helfen und unterstützen, und viel Spaß zusammen haben.

     

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    Die Aikido Schule Überlingen lehrt die japanische Kampfkunst des Aikido. Wir möchten Menschen unterstützen, in Körper, Geist & Seele gesund und fit zu bleiben.

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